So funktioniert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei Transfr
Schritt 1
Ihr Browser erzeugt einen Schlüssel
Wenn Sie die Option aktivieren, erzeugt Ihr Browser einen zufälligen geheimen Schlüssel nur für diesen Transfer.
Schritt 2
Die Dateien werden vor dem Upload verschlüsselt
Jede Datei wird auf Ihrem Gerät mit AES-GCM verschlüsselt und unter einem anonymen Namen hochgeladen. Titel und Nachricht des Transfers werden ebenfalls verschlüsselt.
Schritt 3
Der Schlüssel steckt im Link
Er steht im Teil der Adresse nach dem „#“. Diesen Teil sendet der Browser nicht an den Server, wenn jemand den Link öffnet.
Schritt 4
Der Empfänger entschlüsselt bei sich
Beim Öffnen des vollständigen Links liest sein Browser den Schlüssel und entschlüsselt die Dateien lokal.
Ergebnis: Unsere Server speichern nur verschlüsselte Daten unter anonymen Namen. Der Schlüssel wird bei uns nie gespeichert; er läuft nur kurz über unsere Server, um die E-Mail mit dem vollständigen Link zu erstellen, und wird nicht aufbewahrt. Ohne den Schlüssel sind die Dateien unlesbar, auch für Transfr.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktivieren
Gratis, ohne Konto, bis 100 GB.
Standardverschlüsselung oder Ende-zu-Ende?
Alle Transfr-Transfers sind bei der Übertragung (HTTPS) und im Speicher (AES-256) verschlüsselt. Der Unterschied liegt darin, wer den Schlüssel hat:
| Standardverschlüsselung | Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | |
|---|---|---|
| Wo verschlüsselt wird | Bei der Übertragung, dann im Speicher | In Ihrem Browser, vor dem Upload |
| Wer den Schlüssel hat | Der Dienst | Sie und alle mit dem vollständigen Link |
| Dateinamen, Titel, Nachricht | Für den Dienst sichtbar | Verschlüsselt |
| Vorschau im Browser | Alle unterstützten Formate | Im Browser entschlüsselt, bis 2 GB pro Datei |
| Ordner und Unterordner | Erhalten | Flach übertragen |
| Fortsetzen eines abgebrochenen Uploads | Ja | Nein |
| Import aus Drime | Möglich | Nicht verfügbar |
| Preis | Gratis | Gratis |
Die Standardverschlüsselung genügt für die meisten Sendungen. Aktivieren Sie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Dokumente, deren Vertraulichkeit entscheidend ist: Gesundheitsdaten, Ausweise, Verträge, Betriebsgeheimnisse, unveröffentlichtes Material.
Verschlüsselt senden: Schritt für Schritt
Schritt 1
Dateien hinzufügen
Öffnen Sie Transfr und laden Sie Ihre Dateien hoch. Zählt die Ordnerstruktur, zippen Sie den Ordner vorher: In diesem Modus kommen die Dateien flach an.
Schritt 2
Option einschalten
In den Einstellungen „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ aktivieren. Ein Hinweis „Verschlüsselt“ bestätigt es.
Schritt 3
Passwort hinzufügen
Optional, aber empfohlen: Es wird geprüft, ohne im Klartext übertragen zu werden, mit einem im Browser abgeleiteten Schlüssel.
Schritt 4
Den vollständigen Link teilen
Kopieren Sie ihn komplett, mit dem Teil nach dem „#“. Ein gekürzter Link kann nicht entschlüsselt werden.
Für welche Dateien lohnt sich die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?
Gesundheit
Befunde, Bildgebung, Patientenunterlagen zwischen Praxen oder an Patienten.
Recht und Steuern
Verträge, Schriftsätze, Bilanzen und Steuerunterlagen unter Berufsgeheimnis.
Personalwesen
Gehaltsabrechnungen, Bewerbungsunterlagen, Ausweiskopien von Beschäftigten.
Kreativ und Medien
Unveröffentlichtes Rohmaterial, Kampagnen unter Sperrfrist, journalistische Quellen.
Industrie und Entwicklung
Pläne, Prototypen, vertrauliche technische Unterlagen, Angebote.
Privatpersonen
Ausweise und Nachweise für Mietbewerbung oder Kreditantrag.
Was der Server sieht – und was nicht
| Information | Für Transfr sichtbar? |
|---|---|
| Inhalt der Dateien | Nein, nur verschlüsselte Daten |
| Dateinamen | Nein, anonyme Namen |
| Titel und Nachricht des Transfers | Nein, verschlüsselt |
| Größe der verschlüsselten Dateien | Ja, für Speicherung und Limits nötig |
| Zeitpunkt von Upload und Downloads | Ja, für Ablauf und Benachrichtigungen |
| Passwort im Klartext | Nein, nur ein im Browser abgeleiteter Schlüssel |
Ehrlicherweise sind Metadaten wie Größe und Zeitpunkte nötig, damit der Dienst funktioniert. Der Inhalt bleibt dagegen für alle unlesbar, die den vollständigen Link nicht haben.
So läuft es für den Empfänger ab
Schritt 1
Vollständigen Link öffnen
Der Empfänger klickt auf den Link mit dem Teil nach dem „#“. Ist ein Passwort gesetzt, gibt er es ein.
Schritt 2
Entschlüsselung im Browser
Sein Browser liest den Schlüssel aus dem Link und entschlüsselt Dateinamen, Titel und Nachricht – ohne Zutun und ohne Software.
Schritt 3
Vorschau ansehen
Bilder, Videos und PDFs bis 2 GB pro Datei werden direkt im Browser entschlüsselt und angezeigt.
Schritt 4
Herunterladen
Beim Download entschlüsselt der Browser die Dateien lokal. Auf dem Gerät des Empfängers liegen danach die Originaldateien.
Fehlt der Teil nach dem „#“, weil der Link beim Kopieren abgeschnitten wurde, zeigt die Seite einen Hinweis statt der Dateien: Dann muss der Absender den vollständigen Link erneut schicken. Ein kurzer Satz in der E-Mail („bitte den ganzen Link verwenden“) erspart Rückfragen.
DSGVO und Berufsgeheimnis
Die DSGVO verlangt Schutzmaßnahmen, die der Sensibilität der Daten entsprechen; Art. 32 nennt die Verschlüsselung ausdrücklich. Ärzte, Anwälte, Steuerberater und Notare unterliegen zusätzlich der Schweigepflicht. Mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann der Transferdienst nicht auf die Inhalte zugreifen, was das Risiko stark verringert. Zusammen mit dem Hosting in Europa, einer kurzen Laufzeit und einem getrennt übermittelten Passwort ist das eine gute Grundlage für sensible Sendungen. Siehe Dokumente sicher an Anwälte senden.
Grenzen, offen gesagt
- Der Link ist der Schlüssel: Wer den vollständigen Link erhält, kann entschlüsseln. Ergänzen Sie Passwort und kurze Laufzeit.
- Das Gerät zählt: Die Verschlüsselung schützt die Übertragung, nicht einen infizierten Computer an einem der beiden Enden.
- Eingeschränkte Vorschau: Über 2 GB pro Datei muss der Empfänger vor dem Ansehen herunterladen.
- Keine Ordnerstruktur, kein Fortsetzen: Strukturierte Ordner zippen und bei großen Uploads eine stabile Verbindung nutzen.
Einen Überblick über alle Schutzfunktionen bieten Dateien sicher versenden und Datei mit Passwort versenden. Die Verschlüsselung funktioniert für jede Sendung bis 100 GB, siehe große Dateien versenden; vertrauliche Unterlagen von anderen sammeln Sie über eine geschützte Dateianfrage ein.
Ihre Dateien, nur für Sie lesbar
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Große Dateien kostenlos senden
- Bis 100 GB pro Übertragung
- Kein Konto nötig
- Verschlüsselt und in Europa gehostet