Große Dateien kostenlos versenden: so geht es in 3 Schritten
Schritt 1
Dateien hochladen
Öffnen Sie die Transfr-Startseite und ziehen Sie Dateien oder einen Ordner hinein. Ein Registrierungsformular gibt es nicht.
Schritt 2
Link erhalten
Wählen Sie „Link“, um eine Adresse zum Kopieren zu erhalten, oder „E-Mail“, damit Transfr den Link an bis zu 10 Empfänger schickt.
Schritt 3
Teilen
Fügen Sie den Link in eine E-Mail, SMS oder einen Messenger ein. Der Empfänger lädt ohne Konto herunter, am Computer oder am Handy.
Auch alle Schutzfunktionen sind gratis: Passwort, Ablaufdatum (1, 3, 5 oder 7 Tage), maximale Anzahl an Downloads und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Keine davon setzt ein Konto voraus.
Was „kostenlos“ bei den einzelnen Diensten wirklich heißt
Fast jeder Transferdienst wirbt mit „kostenlos“. Der Unterschied steckt im Kleingedruckten: eine niedrige Größengrenze, ein Kontingent pro Monat, eine kurze Speicherdauer oder eine Pflicht zur Registrierung vor dem ersten Versand. Die Gratis-Angebote laut den offiziellen Seiten der Anbieter, Stand Oktober 2026:
| Dienst | Maximal gratis | Kontingent | Speicherdauer | Registrierung |
|---|---|---|---|---|
| Transfr | 100 GB pro Transfer | Unbegrenzte Transfers | 7 Tage | Nein |
| SwissTransfer | 50 GB pro Transfer | — | Bis 30 Tage | Nein |
| TransferNow | 5 GB pro Transfer | — | 7 Tage | Nein |
| Filemail | 5 GB pro Transfer | 2 Transfers pro 24 Std. | 7 Tage | — |
| WeTransfer | 3 GB pro Transfer | 10 Transfers oder 3 GB pro 30 Tage | 3 Tage | Ja |
| Dropbox Transfer (Basic) | 2 GB pro Transfer | — | 7 Tage | Ja (Dropbox-Konto) |
Die Details stehen in WeTransfer: Limits im Überblick. Wer einen Schweizer Dienst sucht, findet auf der Seite SwissTransfer-Alternative einen fairen Vergleich.
Kostenlos senden, ohne Konto
100 GB pro Transfer, so viele Transfers, wie Sie möchten.
Warum ohne Anmeldung versenden?
Ein Konto für einen einmaligen Versand bedeutet: E-Mail-Adresse angeben, Bestätigungscode abwarten, noch ein Passwort merken. Für die Unterlagen ans Amt, die Hochzeitsfotos an die Familie oder das Angebot an einen Kunden bringt dieser Umweg nichts. Ohne Registrierung ist die Datei in unter einer Minute unterwegs, und auch Ihr Empfänger wird nie aufgefordert, ein Konto anzulegen.
Ein kostenloses Konto lohnt sich trotzdem, wenn Sie häufig versenden: Es speichert Ihren Verlauf, benachrichtigt Sie per E-Mail bei jedem Download und merkt sich Ihre bevorzugten Einstellungen. Es ist freiwillig – und ebenfalls gratis.
Weitere kostenlose Wege, große Dateien zu versenden
| Lösung | Gratis-Grenze | Ideal für | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Transfer-Link (Transfr) | 100 GB pro Transfer | Einmalige Sendungen, externe Empfänger | Link zeitlich begrenzt (7 Tage) |
| Google Drive | 15 GB Speicher, geteilt mit Gmail und Fotos | Dateien, die man behält und gemeinsam bearbeitet | Belegt Ihren Speicher, Freigaben müssen stimmen |
| OneDrive | 5 GB Speicher | Windows- und Office-Nutzer | Gratis-Speicher schnell voll |
| iCloud Mail Drop | 5 GB, 30 Tage | Versand aus der Mail-App von Apple | Nur mit Apple Mail |
| WhatsApp (als Dokument) | 2 GB pro Datei | Schnell an einen Kontakt | Fotos und Videos als Medien werden komprimiert |
| USB-Stick oder externe SSD | Kapazität des Datenträgers | Hunderte GB persönlich übergeben | Man muss sich treffen |
Ob Cloud-Speicher oder Transferdienst die bessere Wahl ist, hängt vom Zweck ab: Cloud für gemeinsames Arbeiten, Transfer-Link für eine einmalige Übergabe. Für Smartphone-Nutzer gibt es eigene Anleitungen: vom iPhone senden und vom Android-Handy senden.
Kostenlos vom Handy versenden
Eine App brauchen Sie nicht: Transfr funktioniert im Browser Ihres iPhones oder Android-Smartphones. Öffnen Sie die Seite, tippen Sie auf den Upload-Bereich, wählen Sie Fotos, Videos oder Dokumente aus und teilen Sie den Link per SMS, WhatsApp oder E-Mail. Ein so verschicktes Video kommt in Originalqualität an – anders als beim direkten Versand im Messenger. Bei großen Dateien: im WLAN bleiben, Handy laden und den Bildschirm bis zum Ende eingeschaltet lassen.
Typische Gratis-Sendungen – und was sie wiegen
| Sendung | Typische Größe | Passt in eine E-Mail? | Mit Transfr gratis? |
|---|---|---|---|
| Unterlagen für die Steuerberatung (PDF-Scans) | 20–100 MB | Oft nicht | Ja |
| Urlaubsfotos für die Familie (200 Fotos) | ≈ 1 GB | Nein | Ja |
| Hochzeitsvideo in 4K (20 Minuten) | ≈ 7 GB | Nein | Ja |
| Komplettes Fotoshooting in RAW | 20–60 GB | Nein | Ja |
Das 4K-Beispiel ist mit 45 Mbit/s gerechnet, dem oberen Wert der Upload-Empfehlung von YouTube für 4K. Für Videos gibt es eine eigene Anleitung: große Videos verschicken.
Kostenlos heißt nicht weniger sicher
Der Gratis-Tarif von Transfr bietet dasselbe Sicherheitsniveau wie Pro: AES-256-Verschlüsselung bei der Übertragung und im Speicher, Hosting standardmäßig in Westeuropa, Zwei-Faktor-Authentifizierung für Konten, Passwortschutz und optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Ihre Datei wird weder komprimiert noch verändert.
- Passwort: auf einem anderen Weg als den Link weitergeben. Siehe Datei mit Passwort versenden.
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Die Dateien werden im Browser verschlüsselt, der Schlüssel reist im Link mit und wird nie auf unseren Servern gespeichert. Siehe Dateien verschlüsselt senden.
- Kurze Laufzeit: Wählen Sie für ein vertrauliches Dokument 1 Tag – danach ist der Link weg.
Wann lohnt sich der Pro-Tarif?
Der Gratis-Tarif deckt die meisten Sendungen ab. Transfr Pro lohnt sich, wenn Sie mehr als 100 GB pro Transfer senden, Dateien länger als 7 Tage (bis 60 Tage) bereitstellen, sehen möchten, wer Ihre Dateien geöffnet hat (Send & Track), oder von einer Seite mit Ihrem Logo senden. Pro kostet 15 € pro Monat oder 144 € pro Jahr und enthält einen Team-Bereich für bis zu 10 Personen. Für sehr große Mengen siehe auch 50 GB versenden und 100 GB versenden.
Ihr nächster Versand ist gratis
Ohne Anmeldung, ohne Kontingent, verschlüsselt und in Europa gehostet.
Große Dateien kostenlos senden
- Bis 100 GB pro Übertragung
- Kein Konto nötig
- Verschlüsselt und in Europa gehostet